Geförderte Beratung zur Vermeidung von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz

Vermeidung psychischer Belastung am Arbeitsplatz 2014
Seit 1. Jänner 2013 verpflichtet das Arbeitnehmerschutzgesetz Unternehmen ausdrücklich dazu, dass sie ihre Mitarbeiter neben körperlichen Gefahren auch vor psychischen Belastungen schützen. Dazu wurden auch die §§ 4 und 7 des Gesetzes geändert.

Was sind arbeitsbedingte psychische Belastungen?
Psychische Belastungen ergeben sich aus den vielfältigen Einflüssen und Anforderungen, die am Arbeitsplatz auf die Beschäftigten einwirken. Dies betrifft die Gestaltung der Arbeitsplätze, den Einsatz von Arbeitsmitteln und die Gestaltung der Arbeitsabläufe und -organisation.

Häufige Arbeitsunterbrechungen, widersprüchliche Ziele, wenig Planungsmöglichkeiten, monotone Tätigkeiten und unklare Arbeitszeiten verstärken die Gefahr.

Was müssen Betriebe tun?
Im ersten Schritt ist es notwendig, mögliche psychische Fehlbelastungen an Arbeitsplätzen systematisch zu ermitteln. Im zweiten Schritt müssen Maßnahmen zur Gefahrenverhütung für kritisch beurteilte Arbeitsplätze erarbeitet und festgelegt werden. Diese beiden Schritte stellen die so genannte Arbeitsplatzevaluierung bezüglich psychischer Belastungen dar. Ihre Ergebnisse sind schriftlich im Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokument festzuhalten. Im dritten Schritt werden die vorgesehenen Maßnahmen umgesetzt. In Oberösterreich wird dieser Prozess seitens der AUVA und WKO gefördert.

Inhalt des Prozesses ist nicht die Psyche einzelner Mitarbeiter zu beleuchten, sondern die Verhältnisse, die womöglich deren Psyche negativ beeinflussen. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass dieser Prozess nicht nur auf die Mitarbeiter sehr motivierend wirkt, sondern auch die Führungskräfte und Unternehmer positiv unterstützt.

Folgende Vorteile werden immer wieder bestätigt:
  • Verbesserung der Organisationsentwicklung
  • Freundlicherer Umgang untereinander und mit den Kunden
  • Erhöhung der Arbeitsqualität
  • Optimierung von Organisationsprozessen
  • Entlastung der Führungskräfte
Prozessbegleitung:
Seit vielen Jahren begleiten wir Unternehmen bei derartigen Prozessen. Dabei ist uns die Professionalität der ModeratorInnen sehr wichtig. Selbstverständlich steht deshalb bei Bedarf unsere Arbeitspsychologin bei der Prozessbegleitung zur Verfügung. Die Arbeitsplatzevaluierung wird bis zu 75 % gefördert. Gerne stehen wir für ein unverbindliches Erstgespräch zur Verfügung.

Ablaufplan:

  • Erst- und Informationsgespräch
  • Phase 1: Bildung einer internen Prozess-Steuerungsgruppe
  • Phase 2: Information an die Belegschaft
  • Phase 3: Durchführung von Gruppeninterviews und Anonymbefragungen
  • Phase 4: Planungsworkshops
  • Phase 5: Umsetzungsmaßnahmen im Betrieb
  • Phase 6: Wirksamkeitsüberprüfung und Evaluierungsgespräch
Beraterteam:
Gottfried Huemer, Unternehmensberater und betrieblicher Gesundheitsmanager
Michael Würtinger, Diplom Lebensberater und Stresspräventionsmoderator

Kosten:
je nach Betriebsgröße zwischen € 500,- und € 2.500,- für den gesamten Prozess (Förderung bereits abgezogen). Details dazu hier.



 
 
 
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