Eine Auswahl von Rezensionen verschiedenster LeserInnen

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Rezension bezieht sich auf: Männer haben keine Depressionen ...: Ein Präventionsbuch nur für Männer (Gebundene Ausgabe)

Etwa vier Millionen Deutsche leiden an Depressionen. Die Dunkelziffer ist vermutlich noch um einiges höher, denn eine Depression wird häufig nicht als solche erkannt. Deshalb hat Gottfried Huemer das Buch „Männer haben keine Depressionen…“ geschrieben: Gerade Männer haben Probleme sich einzugestehen, dass sie überlastet sind. Und selbst wenn sie es tun, fehlt ihnen der Mut zum nächsten Schritt, nämlich etwas daran zu ändern. Aus diesem Grund geht der Buchtitel noch weiter: „Männer haben keine Depressionen – sie bringen sich höchstens um“.

Im ersten Teil des Buches geht Huemer auf die männliche Psyche ein. Er beschreibt, wie es zu Depressionen kommt und welche psychischen Folgen die Krankheit hat. Danach behandelt er die physischen Auswirkungen indem er erläutert, welchen Einfluss die Psyche auf den Körper hat. Die Psyche kann nämlich in vielen Fällen auch Grund für körperliche Leiden sein, die sonst nicht zu erklären sind. Gerade weil Depressionen häufig nicht als solche erkannt werden, ist dieses Hintergrundwissen aus dem Buch wichtig.

Der dritte Teil behandelt Fragen rund um das Thema Selbstwertgefühl, wie zum Beispiel „Wie kommt es zum Bruch vom eigenen ich?“ oder „Wer ist für mein Leben verantwortlich?“. Huemer betont, dass Männer sich häufig zu stark über ihre Arbeit definieren. Dabei bringt er dem Leser das Thema Selbstverwirklichung näher. Außerdem erwähnt er, dass die Kindheit einen großen Einfluss auf das Risiko hat, an Depression zu erkranken. Huemer berichtet von depressiven Männern, die in der Kindheit Selbstwertkränkungen oder -defizite erlebt haben und diese bis ins Erwachsenenalter nicht verarbeiten konnten.

Der letzte Teil des Buches bietet dem Leser die Möglichkeit sich selbst einzuschätzen. Eine Reflektion anhand der Checklisten lässt erkennen, ob das Risiko besteht selbst an einer Depression zu erkranken oder wie weit die Erkrankung sogar schon fortgeschritten ist.

Huemer hat dieses Buch besonders für Männer in Führungspositionen geschrieben. Die Zielgruppe ist gut gewählt, denn gerade Männern mit Erfolg fällt es schwer, Depressionen zuzugeben. Allerdings ist das Buch auch für Frauen lesenswert, die die Psyche ihres Mannes verstehen wollen. Dabei ist zu beachten, dass Huemer selbst das Buch zur Prävention geschrieben hat. Eine Therapie kann es bei akuter Depression natürlich nicht ersetzen.

Jeder Mann wird sich in gewissen Kapiteln wiederfinden, denn Huemer geht auch auf grundsätzliche Aspekte der männlichen Psyche ein: Er behandelt auch Themen wie Angst, Macht oder Gewaltbereitschaft. Obwohl die Psychologie ein schwieriges Thema ist, schreibt Huemer auf leicht verständliche Weise darüber. Vor allem durch die vielen Beispiele, die Huemer durch seine Arbeit als Therapeut erlebt hat, wird das Buch alltagsnah.

Der Leser merkt schnell, dass Huemer weiß, wovon er schreibt, denn auch er hat eine Depression durchlebt und bringt seine persönlichen Erfahrungen mit ein. Als erfolgreicher Autohändler arbeitete er zu viel und vernachlässigte dadurch seine Familie. Irgendwann begann er unzufrieden zu werden, doch ignorierte er die Symptome so lange, bis auch sein Körper anfing Probleme zu machen. Ein Arztbesuch folgte dem nächsten. Daraufhin hat er sein Leben radikal verändert.

Durch die kurzen Kapitel und die leichtverständliche Sprache lässt sich das Buch leicht lesen. Unter den vielen Beispielen sind auch Berichte von Menschen, die an den Begleiterscheinungen gestorben sind oder Selbstmord begangen haben. Dadurch wird deutlich, dass eine Depression eine ernst zu nehmende Erkrankung ist. Huemer selbst beschreibt die Erkrankung als „Selbstmord auf Raten“. Der Großteil seiner Beispiele nimmt jedoch ein gutes Ende und macht daher Mut. Durch die genaue Beschreibung kann der Leser das Erlebte gut nachvollziehen und auch praktische Denkanstöße für das eigene Leben mitnehmen.
Fazit

Das Buch ist empfehlenswert – nicht nur für Männer in Führungspositionen sondern auch für Frauen, die ihre Männer besser verstehen wollen. Männern selbst bietet es den Anreiz sich genauer kennenzulernen. Es lässt erkennen, ob sie überlastet sind und ob somit die Gefahr besteht, an einer Depressionen zu erkranken. Dieses Buch kann der erste Schritt sein, eine drohende Depression zu erkennen und ihr vorzubeugen.



von Bernd (30)

Rezension bezieht sich auf: Männer haben keine Depressionen ...: Ein Präventionsbuch nur für Männer (Gebundene Ausgabe)

Ich bin eher Zufällig zu diesem Buch gekommen. Ich fand es überaus spannend, es sind viele interessante aber auch erschreckende Beispiele beschrieben. Auch gibt der Autor vieles von seinen eigenen Erfahrungen weiter. Dabei ist der Erzählton immer wertschätzend und man spürt die Freude wenn ein "Fall" gut ausgeht.

Auch wenn man sich selber nicht in so einer Extremsituation befindet, regt das Buch zur Selbstreflexion an und vermittelt an glaubhaften Beispielen wie schnell man die wahren Werte auf Grund von "Leistung bringen" und "Erfolgreich sein" aus den Augen verliert. Daher auch zur Prävention zu empfehlen. Ich konnte einiges mitnehmen. Es sind auch gute Vorschläge und Tips zu finden (Wirklich wichtige Termine Seite 164 wurden gleich mal eingetragen ;-)




Elisabeth

Rezension bezieht sich auf: Männer haben keine Depressionen ...: Ein Präventionsbuch nur für Männer (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch nur für Männer? Das treibt mich als Frau dazu, genauer hinzuschauen. Männer haben keine Depressionen ….
Alle finden wir uns in dem einen oder anderen Kapitel wieder. Gut, dass dieses Buch so leicht und angenehm zu lesen ist. Die Fallbeispiele sind wirklich aus dem Leben gegriffen, sehr lebendig und in wertschätzender Art und Weise erzählt.
Immer mehr „Menschen“ leiden unter Depressionen, geraten ins Burnout. Ausgebrannt vom täglichen Leben in unserer hektischen Zeit.
Der Autor Gottfried Huemer beschreibt in gut verständlichen Worten diese immer häufiger auftretende Krankheit unserer Zeit mit der großen Vielfalt an Ursachen, Auslösern, Symptomen und Verdrängungsstrategien.
Sehr hilfreich sind auch die vielen eingestreuten Möglichkeiten zur Prävention. Die aufgezeigten Auswege aus der Depression muntern auf, das eigene Leben zu überdenken und in die Hand zu nehmen. Eine lebenspraktische Lektüre, ein liebevoller Ratgeber! Für Männer genauso wie für Frauen!
Empfehlung: Unbedingt lesen!!
Direktorin Elisabeth Strassmair

 

 

Carlo

Rezension bezieht sich auf: Männer haben keine Depressionen ...: Ein Präventionsbuch nur für Männer (Gebundene Ausgabe)

Angeregt durch einen Bericht in einem Radiosender, habe ich mir das Buch gekauft. Ich hatte zwar nicht das Gefühl, dass ich von Depressionen betroffen bin, war aber doch ganz erstaunt, als ich beim Lesen merkte, wie häufig ich selber in Grenzsituationen komme, wo die Lebensqualität auf Grund von zuviel Arbeit und vielen anstehenden Aufgaben ganz schön mühsam wird. Es war für mich sehr einfach und verständlich zu lesen, was der Autor als Botschaft an uns Männer vermitteln wollte. Nämlich: nicht die Menge der anfallenden Aufgaben sind verantwortlich für Unzufriedenheit und Überlastungen, sondern das Fehlen von Zeiten, wo ich mir selber wieder in der Familie oder in den Bergen die Kraft hole. Die Checklisten im letzten Teil habe ich leider auf der Homepage des Autors nicht gefunden.


 

Auf Thalia:


Endlich

von einer Kundin/einem Kunden, am 27.06.2013

Endlich einmal ein Buch, welches sich mit psychologischen Themen auseinandersetzt, das einfach und klar verständlich geschrieben ist. Als Geschäftsmann habe ich den klaren und lebendigen Ausführungen vom Autor gut folgen können. Selten, dass ich ein Buch zu Ende gelesen habe, da meine Zeit sehr beschränkt ist. Die Fallbeispiele rütteln auf und machen mich nachdenklich, welche Gefahren lauern, wenn man nicht zum Nachdenken kommt. Wenn man ehrlich zu sich selber ist, müsste man zugeben, dass die Gefahr, sich zu überlasten, fast jeden Tag auftritt. aber: Männer haben keine Zeit darüber nachzudenken.
Für mich ist dieses Buch ein wichtiger Impuls, mein Leben wieder einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und meine Aufmerksamkeit mehr nach innen auf meine Bedürfnisse zu lenken. Wirklich hilfreich sind mir da die vielen Tipps vom Autor.


 

Hilfe für Körper und Seele

von einer Kundin/einem Kunden, am 29.03.2013

Ein Buch nur für Männer? Das treibt mich als Frau dazu, genauer hinzuschauen. Männer haben keine Depressionen ….
Alle finden wir uns in dem einen oder anderen Kapitel wieder. Gut, dass dieses Buch so leicht und angenehm zu lesen ist. Die Fallbeispiele sind wirklich aus dem Leben gegriffen, sehr lebendig und in wertschätzender Art und Weise erzählt. Immer mehr „Menschen“ leiden unter Depressionen, geraten ins Burnout. Ausgebrannt vom täglichen Leben in unserer hektischen Zeit.
Der Autor Gottfried Huemer beschreibt in gut verständlichen Worten diese immer häufiger auftretende Krankheit unserer Zeit mit der großen Vielfalt an Ursachen, Auslösern, Symptomen und Verdrängungsstrategien. Sehr hilfreich sind auch die vielen eingestreuten Möglichkeiten zur Prävention. Die aufgezeigten Auswege aus der Depression muntern auf, sein eigenes Leben zu überdenken und in die Hand zu nehmen. Eine lebenspraktische Lektüre, ein liebevoller Ratgeber! Für Männer genauso wie für Frauen! Empfehlung: Unbedingt lesen!!




Ein aufrüttelndes Männerbuch

von einer Kundin/einem Kunden, am 22.03.2013

Gottfried Huemer beschreibt in diesem Buch seinen persönlichen Weg vom erfolgreichen Unternehmer zum Suchenden nach Lebenssinn und schließlich zum Berater für stress- und burnoutgefährdete Führungskräfte. Offen und ehrlich spricht er von seiner eigenen Lebensveränderung und gibt Einblick in seine persönliche Lebensgeschichte. Man merkt, dass er sich intensiv mit sich selbst auseinander gesetzt hat und prägende Erlebnisse und Erfahrungen gut reflektiert hat. Er appelliert an die Männer, weniger zu arbeiten, inne zu halten und sich Zeit zu nehmen für sich selbst und für die Selbsterkenntnis. Er hat selbst eine gesundheitliche Krise durchgemacht und kennt die Phasen von anfänglicher Begeisterung und Motivation in der Arbeit bis zur Überlastung und schließlich zur emotionaler Erschöpfung aus eigener Erfahrung. Und das ist das spannende an diesem Buch, dass der Autor sein persönliches Erleben dem Leser zugänglich macht und ihn daran teilhaben lässt. Er holt die Männer einfühlsam und wertschätzend in ihrer Situation ab, indem er viele berührende Lebensgeschichten seiner Klienten und deren Schicksale erzählt, in denen sich die Männer wiederfinden können. Und er spricht die Männer direkt an. Schließlich gibt er anhand von lebendigen Fallschilderungen aus seiner Beraterpraxis auch Tipps und Anleitungen für Männer.
Viele Männer gehen erst dann zum Berater oder Psychotherapeuten, wenn sie nicht mehr können oder wenn Sie von außen gezwungen werden, endlich etwas zu unternehmen. Schließlich ist es für Männer nicht immer einfach, sich mit Ihrem eigenen Verhaltensmuster auseinander zu setzen und sich einzugestehen, dass sie Probleme haben. Und wenn schon, dann möchten sie diese wenigstens allein lösen. Gottfried Huemer ist es insgesamt sehr gut gelungen, in diesem authentischen und leicht zu lesenden Buch mit einer gut verständlichen Sprache Männer anzusprechen und zu motivieren, sich rechtzeitig auf den Weg zu machen und eine Beratung in Anspruch zu nehmen oder zumindest über ihr Leben nachzudenken und sich die Frage zu stellen: „Bin ich fremdbestimmt oder lebe ich mein Leben, so wie ich es mir vorstelle?“

Mag. Dr. Eduard Waidhofer Klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut, Männerberater




Hochwertig

von einer Kundin/einem Kunden, am 22.03.2013

Das Buch ist gut strukturiert aufbereitet, leicht zu lesen und informativ. Zahlreiche Beispiele veranschaulichen die Hintergründe und bieten auch hoffnungsvolle Perspektiven und Lösungswege.
Das Buch zeigt sehr gut auf, welchen Preis die Männer für die „Anerkennung durch beruflichen Erfolg“ zahlen und welche Ursachen dazu führen, destruktive Verhaltensweisen an den Tag zu legen. Eine erschütternde Darstellung, die zum Nachdenken anregt, die Erwartungen der Gesellschaft an den Mann zu überdenken und zu ändern. Aber auch der Mythos „Erfolg“ rückt hier ins Blickfeld, der aus meiner Sicht einer dringenden Diskussion bedarf. Und das betrifft Mann und Frau.
Eine hochwertige Lektüre, die einen Läuterungsprozess auf allen Ebenen initiiert. Der Autor überzeugt mit Selbst- und Themenkompetenz.






 
 
 
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